Methode

In der prozessorientierten Arbeit steht der Klient im Mittelpunkt, der für sich neue Einsichten erarbeitet …

Schritt I Die Analyse der emotionalen Beweglichkeit und der emotionalen Reaktion. Erst wenn wir die Erkenntnis darüber haben, warum und wie wir auf emotionaler Ebene agieren oder reagieren, sind wir in der Freiheit daran etwas zu verändern. Das Wissen über die eigenen inneren Abläufe verhilft zu mehr Ruhe und Gelassenheit bei der Beobachtung und zu mehr Kompetenz im Umgang mit den Emotionen.

Schritt II ist die Erforschung über die eigenen Persönlichkeits- bzw. Charakterstrukturen und das Erkennen, aus welchen Ursprüngen und Ursachen sich diese gebildet haben. Die Kenntnis über mich selbst verleiht mir im Umgang mit anderen Menschen mehr Verständnis für die Mechanismen im Umgang mit mir und den anderen.

Ziel des Prozesses ist es die eigenen Stärken und Schwächen anzuerkennen und zu akzeptieren.

Schritt III Explorationen über Glaubenssätze und Überzeugungsmuster: Gibt es zum Beispiel einen prioritären Glaubenssatz: „Arbeit soll perfekt sein“, dann wird irgendwann der daraus hervorgehende Perfektionismus zum Hindernis, da er möglicherweise der Kreativität entgegensteht. Dann ist es höchste Zeit, diesen Ablauf zu erkennen und den Perfektionismus als eine bewusst einsetzbare Stärke herauszuarbeiten, so wie er wirklich der Situation angemessen ist.

Schritt IV Wir erlangen Klarheit über den systemischen Kontext, in dem ich mich bewege. Das kann die Arbeitsebene oder das Private betreffen. Das ist z.B. bei Unternehmensübergaben, sei es von einer Generation auf die nächste oder auch beim Kauf eines Unternehmens wichtig. Wenn ich nicht den „Geist“ erkenne, der in einem Unternehmen wirkt, bin ich kaum in der Lage, frei zu handeln im Sinne dessen, was notwendig ist. Genauso wichtig ist es natürlich Klarheit darüber zu haben, welche Rolle ich in einem System einnehme und ob es auch die Rolle ist, die zum jetzigen Zeitpunkt hilfreich ist. Ist eines meiner Verhaltensmuster „mich anzupassen und Rücksicht zu nehmen“, könnte diese Rolle, wenn sie im momentanen Kontext unbewusst ständig abläuft, bei einer Beförderung Schwierigkeiten bringen. Hier wäre eigentlich die Fähigkeit gebraucht, in Führung zu gehen und meinem Team etwas abzuverlangen. Ich lerne ich mich neu zu positionieren.

Schritt V Eine strukturierte emotionale Reise - The Journey® - ins eigene Unterbewusste lässt uns die Ursachen und Wurzeln des eigenen Antriebs kennenlernen und gibt uns eine urteilsfreie Sicht auf unsere Stärken und Schwächen, die jedem von uns innewohnen. Wir lernen diese konstruktiv einzusetzen und nicht unbewusst auszuleben.

Ziel des inneren Prozesses ist es, mit einer höheren Kompetenz, grösserem Verständnis und einem stärkeren Mitgefühl aus größtmöglicher Freiheit die Aufgaben und Herausforderungen des Alltags anzugehen. Dann kann ich auf meine Ressourcen zurückgreifen, kann auf angemessene Reaktionsweisen vertrauen und bin für das Außen leichter einschätz- und verstehbar.

Diese Arbeit auf unterschiedlichen Seins-Ebenen schafft Integration in unserer Persönlichkeit und setzt Energie frei.